Wuchttechnik nach DIN 21940

Durch modernste computergesteuerte Wuchtmaschinen von Schenck können rotationssymmetrische Werkstücke in einer oder zwei Ebenen nach DIN ISO 21940 in den Gütestufen G16, G6,3 oder G2,5 gewuchtet werden. Ziel ist es, bei maximaler Leistung und absoluter Präzision eine optimale Laufruhe zu erreichen. Die Wuchtgüte und die gemessene Restunwucht werden dokumentiert und auf Wunsch in Zeugnissen nach DIN EN 10204 protokolliert. Auch Standard-Antriebselemente, die als Handelsware aus Asien mit Wuchtgüte G16 bezogen werden, können auf Kundenwunsch in einer höheren Gütestufe nachgewuchtet werden.

Neben dem Wuchten von Antriebselementen aus eigener Produktion bieten wir auch das Lohnwuchten von kundenspezifischen Bauteilen an. Dafür stehen zahlreiche Wuchtaufnahmen für unterschiedlichste Anforderungen zur Verfügung.

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Wuchttechnik 
Wuchttechnik
Wuchten einer Sonderscheibe 
Wuchten einer Sonderscheibe
Wuchten
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Fertigungsverfahren extern beauftragen

Unter Lohnfertigung, die auch unter den Begriffen Auftragsfertigung und Fremdfertigung gebräuchlich ist, versteht man die Fertigung oder Bearbeitung von Produkten oder Werkstücken durch ein anderes externes Unternehmen. Es kann sich dabei um eine komplette Herstellung oder auch nur einen Teil einer Herstellung handeln. Üblicherweise werden die Komponenten oder das Material vom Auftraggeber zu Verfügung gestellt. In der Lohnfertigung werden zahlreiche Fertigungsverfahren beauftragt. So zum Beispiel Drehen, Fräsen, Bohren, Biegen, Stanzen, Löten, Schweißen oder Oberflächenbearbeitung wie z.B. Verzinken. Aber auch das Lohnwuchten wird oft angefragt.


Ein wichtiger Ausgleich der Massenverteilung

In der Wuchttechnik geht es darum eine Unwucht zu verringern oder sogar ganz zu beseitigen. Von einer Unwucht spricht man, wenn bei einem rotierenden Körper die Rotationsachse nicht einer seiner Hauptträgheitsachsen entspricht. Nun ist es aber so, dass jeder, um eine feststehende Achse rotierende starre Körper, bereits eine Unwucht besitzt. Diese kann zu Schwingungen bzw. zu Vibrationen führen, Geräusche erzeugen und bei hohen Drehzahlen sogar den Körper zerstören. Deshalb muss im Rahmen einer Wuchtung, ein Ausgleich der Massenverteilung, individuell an diesem Körper erfolgen. Weiter wird zwischen statischer und dynamischer Unwucht unterschieden. Sie entstehen entweder, wenn die Drehachse nicht durch den Schwerpunkt des Rotationskörpers verläuft oder wenn die Rotationsachse nicht mit einer der stabilen Hauptträgheitsachsen eines Körpers übereinstimmt.


Industrielles Auswuchten von Rotoren

Beim Lohnwuchten werden vor allem in der Industrie für einen Auftraggeber Rotoren vor ihrem Einsatz gewuchtet. Dabei wird auf speziellen Wuchtbänken gearbeitet oder es kommen Wuchtmaschinen zum Einsatz. Letztere sind hochmodern und werden per Computer gesteuert. Sie können rotationssymmetrische Werkstücke so bearbeiten, dass anschließend eine optimale Laufruhe garantiert ist. Weiter gibt es das sogenannte Betriebswuchten, bei dem der Rotor im eingebauten Zustand in der Maschine gewuchtet wird, in der er ohnehin läuft. Bearbeitet werden können bei der Lohnwuchtung unter anderem Kupplungen, Kurbelwellen, Riemenscheiben, Flansche, Walzen, Spindeln und viele andere Rotorenarten.

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