Wellen und Walzen

Wie unterschiedlich die Anwendungsfälle und Einsatzgebiete auch sein mögen, wir bieten Ihnen die passende Wellen- und Walzen-Lösung. Dabei fertigen wir Einzelstücke (Prototypen) und Kleinserien, die bei der Werkstoffauswahl, Oberflächenbeschaffenheit oder Anarbeitungen präzise auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind.

Wellen

  • Wellen in allen Ausführungen 
  • Diverse Wärmebehandlungen - auch partielles Härten 
  • Fertigung aus weichem oder gehärtetem Vormaterial 
  • Höchste Präzision in der Dreh-, Bohr-, Fräs- und Schleifbearbeitung 
  • Ausführung mit Zapfen, Gewinde, Fräsflächen, Stirnbohrungen 
  • Tieflochgebohrte Ausführungen

Walzen

  • Arbeitswalzen (z . B. Dressierwalzen, Zunderbrechwalzen, Vorschub- oder Stützwalzen)
  • Richtwalzen (z. B. Zwischenwalzen, Einzugs- oder Streckwalzen)
  • Partielle Härtung möglich
  • Hochgenaue Dreh-, Bohr-, Fräs- und Schleifbearbeitung
  • Hohe Maßhaltigkeit bei gleichzeitiger Einhaltung von Form- und Lagetoleranzen

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Wellen und Walzen
Wellen und Walzen
Wellen und Walzen im Lager
 

Geometrie | Fertigungsmöglichkeiten

  • Drehen und Schleifen bis Werkstücklänge 4.000 mm 
  • Fertigungsdurchmesser von 8 mm bis 500 mm 
  • Härten bis 3.000 mm / größere Abmessungen oder Sondergeometrien nach Absprache
 
 

Oberflächengüte | Toleranzen

  • Rauheit bis zu Ra 0,025 µm möglich 
  • Durchmesser in h6 sind Standard 
  • Durchmesser in h5 und h4 möglich 
  • Geradheit bis zu 5 μm/m 
  • Rauheit Ra bis zu 0,025 μm, Rz 0,1 μm 
  • Konzentrizität bis zu 3 μm

Werkstoff | Material

  • Alle handelsüblichen Wellenwerkstoffe 
  • Auch Sondermaterial wie Cf53, 90MnCrV8 
  • Oder nach spezifischer Kundenanforderung
 
 

Wärmebehandlung | Beschichten

  • Induktives Oberflächenhärten, Härtetiefe 4 - 6 mm 
  • Anlassen und Entspannen 
  • Diverse Beschichtungsmöglichkeiten zur punktgenauen Optimierung der Eigenschaften
 
 
 
Bearbeitung von Wellen und Walzen
Schleifen von Wellen und Walzen
Bearbeitung von Wellen und Walzen
 

Kraftvolle Werkzeuge bei der Metallverarbeitung

Walzen sind Bauteile, die rotationssymmetrisch funktionieren und im Wesentlichen bei Umformverfahren eingesetzt werden. Umgeformt werden dabei meist Werkstoffe aus Metall, die zwischen zwei oder auch mehreren, rotierenden Walzen, zum Beispiel Stahlwalzen, umgeformt und im Querschnitt verringert werden. Man unterscheidet auch zwischen zwei Walzmethoden. Findet eine Umformung oberhalb der sogenannten Rekristallisationstemperatur statt spricht man vom Warmwalzen, ansonsten vom Kaltwalzen. So werden Walzen bei der Herstellung von Blechen, Stangen und Rohren eingesetzt, bei der Bearbeitung einzelner Werkstücke und zum großen Teil im Karosserie- und Gehäusebau. Der Beruf des Walzers wird auch heute noch ausgeführt, jedoch überwiegend automatisiert.


Walzverfahren nach bestimmter Norm

Die Einteilung verschiedener Walzverfahren geschieht nach DIN 8583. Dabei wird unterschieden zwischen Kinematik, zu der Längswalzen, Querwalzen und Schrägwalzen gehören, der Werkzeuggeometrie, zu der Flachwalzen und eine Sonderform, das Profilwalzen, zählen sowie der Werkstückgeometrie mit Vollkörpern und Hohlkörpern. Auch bei den Walzen selbst werden unterschiedliche Typen hergestellt. Da gibt es Arbeitswalzen, wie Dressierwalzen, die Feinblech für die Weiterbearbeitung vorbereiten, Vorschubwalzen, die zum Transport von Materialien eingesetzt werden oder Stützwalzen, die quasi, wie schon der Name sagt, andere Arbeitswalzen, die auch Zwischenwalzen genannt werden, unterstützen.


Zwei wichtige Faktoren: das Material und die Oberfläche

Da Walzen ständig und mit sehr viel Kraftaufwand im Einsatz sind, sind sie einem starken Verschleiß ausgesetzt. Allerdings kommt es auch darauf an, aus welchem Material sie angefertigt wurden. Stahlwalzen haben den Vorteil, dass sie sehr belastbar sind und der Stahl wenig angreifbar ist. Aluminiumwalzen sind relativ leicht, allerdings ist das Material auch weniger beständig als bei Stahlwalzen. Weiter gibt es noch Kupferwalzen sowie Walzen aus Bronze. Ist eine Walze nach einiger Zeit doch mal abgenutzt, kann sie in einer Walzenschleiferei wieder auf Vordermann gebracht werden. Zudem wird die Walze dort auch auf ihre Oberflächenrauigkeit überprüft.

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